Selma Alaçam

Eröffnung der Ausstellung am
Freitag, dem 14. November 2014, um 19.30 Uhr

Begrüßung – Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins

Einführung – Luigi Fassi, Graz

Selma Alaçam befasst sich in ihren Arbeiten mit Fragen zur Identität. Sie selbst hat einen türkischen Vater und eine deutsche Mutter. Die daraus resultierenden kulturellen Wurzeln und besonderen Erfahrungen bilden die Grundlage, um sich mit geschichtlichen, religiösen und sozialen Besonderheiten zweier unterschiedlicher Lebenswelten künstlerisch zu beschäftigen. Die Frage nach der eigenen Identität rückt dabei ins Zentrum der Betrachtung. In Fotografien und Videoarbeiten inszeniert sich Selma Alaçam selbst und findet Bildmetaphern für die Doppelbindung zwischen deutscher und türkischer Kultur. Doch sie bleibt nicht bei Fragen nach der eigenen Identität stehen, sondern untersucht die Kontraste, Schnittstellen und komplexen Beziehungen zwischen diesen beiden Kulturkreisen. Ein Beispiel hierfür findet sich in einer Serie von Arbeiten mit dem Titel „heartstrings“, bei der sie Zitate der westlichen Popmusik mit Kelims kombiniert. Kelims gehen auf eine jahrhundertealte und vorislamische Tradition weit über Anatolien hinaus zurück. Die abstrakten Motive, mit denen ein emotionaler Ausdruck verbunden wird, werden von Mutter zu Tochter weitergegeben.
Selma Alaçam, 1980 in Mannheim geboren, hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert und war von 2011-2012 Meisterschülerin bei Prof. Silvia Bächli. Sie lebt und arbeitet in Karlsruhe.

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Diese Ausstellung wird gefördert durch:

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  • Ernst Schnetkamp Beteiligungs mbH
  • Nieder. Ministerium für Wissenschaft und Kultur sw
  • Stadt Oldenburg