Wolken in der zeitgenössischen Kunst – flüchtig – zeichenhaft – bedrohlich

Click here – virtueller Ausstellungsrundgang Wolken in der zeitgenössischen Kunst – flüchtig – zeichenhaft – bedrohlich

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 15. Mai 2020 von 15 bis 20 Uhr.

Coronabedingt findet keine Vernissage statt, sondern ein jeweils auf 30 Personen mit Schutzmaske kontingentierter Zugang. Wir bitten um Verständnis.

 

Bettina von Arnim

Laurenz Berges

Henry Bond

E.R. Nele

Björn Dahlem

Hans-Peter Feldmann

Bernhard Fuchs

Tue Greenfort

Andreas Gursky

Thilo Heinzmann

Luise Heuter

Axel Hütte

Axel Kasseböhmer

 

Bettina Khano

Karen Kilimnik

Erwin Kneihsl

Sandra Kranich

Stefan Löffelhardt

Nanne Meyer

Richard Oelze

Thomas Pöhler

Ria Patricia Röder

Dieter Roth

Thomas Ruff

Benja Sachau

Michael Sailstorfer

 

Adrian Sauer

Thomas Scheibitz

Michael Schmidt

Andreas Schulze

Yvonne Lee Schultz

Alexandre Singh

Berndnaut Smilde

Axel Stoffers

Stephen Suckale

Vincent Tavenne

Nasan Tur

Grace Weaver

Thomas Zipp

Selbst als meteorologische Erscheinung sind Wolken bis heute rätselhaft geblieben. Die noch nicht ausreichende Kenntnis der Entstehung und Entwicklung von Wolken ist für Wetter und Klimaforscher ein wesentlicher Grund für Unschärfen ihrer Analysen und Prognosen.

Künstler haben in Wolken immer mehr gesehen als Gegenstand trockener Aufzeichnung. Berühmt ist die Episode, nach der Caspar David Friedrich sich geweigert hat, Goethes Aufforderung zu folgen, Wolken nach dem Schema des Engländers Luke Howard (Cirrus, Cumulus, Stratus) zu malen.

Die „Figuren des Flüchtigen“ (Klaus Reichert) in eine Schablone zu pressen, kann nicht Aufgabe der Kunst sein.

Wolken lösen Empfindungen und Reflexionen aus. Wie dies sich in der zeitgenössischen Kunst spiegelt, soll die Ausstellung des Oldenburger Kunstvereins zeigen. Die Exponate umfassen Malerei, Fotografie, Skulptur und Installation. Als Teil des Himmels können Wolken massiv und gleichzeitig flüchtig wirken, sie können Träger einer Botschaft sein oder menschengemacht und nicht als meteorologisches Phänomen Ausdruck und Zeichen schrecklicher Ereignisse sein. Die Ausstellung soll sich um diese 3 Aspekte die Metapher des Flüchtigen, der Ankündigung und des Schreckens gliedern, ohne damit das Rätsel der Wolken in eine zu enge Struktur zu pressen. Kuratiert von Gertrude Wagenfeld-Pleister. Parallel findet eine Kabinettschau im Prinzenpalais des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg statt:  „Wolken in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“ (bis 2.8.2020).

Sponsoren

Diese Ausstellung wird gefördert durch:

  • Nieder. Ministerium für Wissenschaft und Kultur sw
  • Stadt Oldenburg