Dominik Halmer

Übergriff

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 1. Februar 2019, um 19:30 Uhr

Begrüßung Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins

Einführung Dr. Alexander Klar, Direktor Museum Wiesbaden

Dominik Halmers Gemälde und Bildobjekte basieren auf der Vorstellung einer sich mit dem Realraum verknüpfenden Malerei. In seinen vielschichtigen Werken werden dreidimensionale Gegenstände wie Holzringe oder Bälle mit gemalten Elementen und Gesten in Beziehung gesetzt. Verbunden durch visuelle Analogien prallen so unterschiedliche Realitätsebenen in einer poetisch-assoziativen Einheit aufeinander. Halmer spielt dabei mit einem inneren Referenzsystem, in dem eine regelhafte Beziehung zwischen Leinwandbild, Objekt und Raumzeichen suggeriert wird. Im Ausstellungsraum lässt der Künstler die einzelnen Werke installativ und mittels graphischer Zeichen an der Wand in einen Dialog treten, der grundlegende Ideen von Prozess- und Sinnhaftigkeit thematisiert. Dabei wird der Ausstellungsraum zu einem dynamisierten, visuellen Experimentierfeld in dem die Arbeiten wie Transformationsapparaturen anmuten und beim Betrachter einen mentalen Teilnahmeimpuls auslösen. Die Malereien erscheinen gleichsam als Variablen eines Versuchsaufbaus, der das Verhältnis von Ding und Abbild, von Funktionalität und Kunstwerk hinterfragt.

Dominik Halmers Installation großformatiger Bildobjekte, die unter dem Titel TERRITORY im Museum Wiesbaden bis zum 06.Januar 2019 zu sehen war, wird nun in anderer Konstellation im Oldenburger Kunstverein gezeigt und um eine ganz neue Werkgruppe erweitert.

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Diese Ausstellung wird gefördert durch:

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  • Nieder. Ministerium für Wissenschaft und Kultur sw
  • LzO
  • Stadt Oldenburg