„Tasso im Irrenhaus“ (INGO SCHULZE) Ausgebucht

In Lesung und Gespräch stellt Ingo Schulze sein neues Buch „Tasso im Irrenhaus“ (dtv 2021) vor.

Di., 15. Juni 2021, 19 Uhr
Eintritt: 7,-€ / erm. 5,-€

Ein Schriftsteller-Dissident flieht aus der Öffentlichkeit, um sein Leben zu retten. In der Installation „Das Deutschlandgerät“ findet er ein Muster, um die Gegenwart zu deuten. „Immer wenn man etwas weiß, gibt es gleich wieder etwas, das man nicht weiß.“ Mit dieser Behauptung verwickelt ein Schweizer Verleger unseren Erzähler vor Delacroix‘ Tasso im Irrenhaus in ein ambivalentes Gespräch, das für einen Moment seltener Klarheit sorgt. Und in einem Berliner Hospiz hält der Maler Grützke fröhlich Hof, womit er die ängstlichen Besucher überrascht und ihnen Stunden von glücklicher Intensität beschert. Die Kunst und das Leben sind tragisch und komisch, abgründig und heiter. Wirft uns das eine virtuos aus der Bahn, setzt uns die andere wieder aufs Gleis. Oder ist es umgekehrt?

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Oldenburger Kunstvereins (Damm 2a) statt, in Kooperation mit der Karl Jaspers-Gesellschaft.

Es wird um Anmeldung gebeten unter der Tel.-Nr.: 0441-27109
oder per Email an: info@oldenburger-kunstverein.de
Die Plätze bleiben unnummeriert.

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Wir bitten um Verständnis!

Bitte beachten Sie die geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen.

„Tasso im Irrenhaus“ (INGO SCHULZE) Ausgebucht
© Gaby Gerster/laif

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Er wurde u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Er ist u.a. Mitglied der Akademie der Künste Berlin oder des PEN-Zentrums Deutschland. Seine Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien von ihm „Die rechtschaffenen Mörder“ (Fischer 2020) oder „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ (Fischer 2017).