Peppi Bottrop

Tropic of Bottrop

Seinen Künstlernamen erhielt er während der Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf – aus dem Studenten „Peppi aus Bottrop“ wurde Peppi Bottrop. Er verweist auf die Herkunft aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus auf die Assoziation einer Strukturkrise. Eine der zeitgenössischen Reaktionen auf die sozialen Auswirkungen der Krisen der Industriegesellschaft war die Punkbewegung. Deren ursprüngliche Kraft ist auch heute noch in Peppi Bottrops Bildern zu spüren. Sein Oeuvre geht weit darüber hinaus. Bottrop ist auch die Stadt des Meisters der geometrischen Abstraktion, Joseph Albers. So faszinieren Peppi Bottrops großformatige Bilder durch einen Stil, in dem Elemente „wilder Malerei“ und die Entwicklung und das Erkennen von Strukturen eine vollkommen eigenständige Formensprache ergeben. Stilprägend ist auch die Auswahl seiner Materialien: Kohle, Graphitstifte, Metallpigmente, Rostumwandler und Acryl entsprechend der Farbigkeit des „Rust Belts“. Die Ausstellung „Tropic of Bottrop“ ist eine Reflexion über Zerstörung, wucherndes Wachstum und die Entstehung neuer Komplexitäten und Ordnungen.

Peppi Bottrop, geboren 1986, lebt und arbeitet in Los Angeles, USA. Sein Studium, das er 2014 als Meisterschüler abschloss, führte von der Kunstakademie Düsseldorf bei Andreas Schulze über die Hochschule für bildende Künste, Hamburg, bei Jutta Koether, zurück nach Düsseldorf bei Albert Oehlen und Andreas Schulze.

Titelabb.: Peppi Bottrop, Lepidodendren, 2019
Kohle, Graphit und Acryl auf Leinwand, 230 x 165 cm
Courtesy the artist; Sies + Höke, Düsseldorf

Ausst.Ansichten OKV, Peppi Bottrop, Fotos: Tino Kukulies 2024

zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 03. Mai 2024 sprachen
Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins sowie
Tilman Kriesel, Hamburg

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