Unter Dichtern
Literarische Erinnerungen
Buchvorstellung und Gespräch mit Michael Krüger
Veranstaltung in Kooperation mit der Karl Jaspers-Gesellschaft
Dienstag, 24.02.2026, 19:30 Uhr
10 Euro / 7 Euro erm. (OKV & Karl Jaspers-Mitglieder) / Studierende der Universität Oldenburg frei
Es wird um Anmeldung gebeten unter der Tel.: 0441 / 27109 oder per Email an: info@oldenburger-kunstverein.de
Die Plätze sind limitiert und unnummeriert.
Warum gibt es immer noch, Gedichte? Keiner mag sie so richtig, keiner will sie mehr auswendig lernen, keiner will sie kaufen. Und doch ist diese Gattung nicht ganz vergessen. Es ist schließlich die älteste Gattung der Literatur, sie steht mit den Psalmen ganz am Anfang. Der Roman kam später und hat sich mächtig dicke gemacht. Heute haben wir noch eine Literatur Sendung im Fernsehen, die das literarische Quartett heißt, in der noch nie ein Gedicht Band diskutiert wurde.
Michael Krüger hat sein ganzes Leben mit Dichtern verbracht, ihre Bücher verlegt, für Sie geworben und Preise vergeben. Warum er so hartnäckig an dieser Gattung festhält, wird er uns am 24. Februar im Oldenburger Kunstverein erzählen. Er war mit vielen der Dichter befreundet, die wenigstens in Stockholm nicht vergessen worden sind und sich ihre Nobelpreise abholen durften. Aber auch mit vielen, die an ihrer leidenschaftlichen Liebe zur Poesie fast draufgegangen wären.
Michael Krüger war über Jahrzehnte Leiter des Hanser Verlages und Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente. Sein umfangreiches literarisches Werk, für das er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, umfasst Gedichtbände, Romane, Erzählungen und Essays. Zuletzt sind bei Suhrkamp erschienen: Verabredung mit Dichtern (2023), Unter Dichtern (2025).
© Foto: Peter-Andreas Hassiepen
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